Bestandteile der Solaranlage

Unterkonstruktion

 

Mithilfe der Unterkonstruktion werden die Solarmodule auf das Dach montiert.

 

In der Regel bestehen die Unterkonstruktionen aus hochwertigen Aluminiumlegierungen und Edelstahl, was sie sehr langlebig macht

Die Unterkonstruktion wird am tragenden Dachaufbau befestigt und dient der Aufnahme der Solarmodule.

 

Solarmodule

 

Solarmodule, zum Beispiel von REC, LG, Heckert, QCells, ... wandeln das Sonnenlicht in Gleichstrom.

 

Es gibt monokristalline und polykristalline (multikristalline) PV-Module.

Die Leistung moderner Module liegt zwischen 270 und 340 Watt je Modul.

Diese ergibt sich (P=U x I) aus den Nennspannung (30 bis 35 Volt) und dem Strom (8 bis 10 Ampere).

In der Regel werden mindestens 6 Module in Reihe geschaltet (kleinst möglicher String).

Solarkabel (DC-Kabel)

Die Solarkabel verbinden die Module stringweise mit dem Wechselrichter.

Wechselrichter & Speicher

 

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom vom Dach in Wechselstrom (haushaltsüblichen 220V/230V, 50Hertz) um.

Über einen Speicher kann der so gewonnene Strom zwischengespeichert werden für die Nutzung in der Nacht oder an Tagen mit wetterbedingt schlechterer Stromproduktion vom Dach.

Je nach Anlagengröße und Systemkonfiguration kann man mit einem Speicher den Eigenverbrauch um ca. 20 - 50 % erhöhen.

 

Moderne Systeme sind Hybridsysteme, die aus Wechselrichter & Speicher bestehen. Diese werden durch einen AC-Sensor ergänzt, welcher den Stromfluss im Hausnetz erfasst und damit ein intelligentes Strom-Management möglich macht.

 

Integrierte Datenlogger realisieren es, den Strom "sichtbar" zu machen über Monitoringsysteme oder über  Monitoring-Apps.

Integrierte Schnittstellen bieten zudem zunehmend die Möglichkeit der Fernsteuerung von Haushaltsgeräten.

Auch die Notstromversorgung ist bei heutigen PV-Anlagen-Speicher-Kombinationen in der Regel möglich.

Einspeisezähler / Zweirichtungszähler

 

Der Zweirichtungs-Zähler wird benötigt, um sowohl den aus dem Netz bezogenen Strom zu zählen, als auch den Strom, welcher von der Solaranlage in das Netz gespeist wird.

Ein solcher Zähler arbeitet saldierend. Er zählt also den Strom an jeder Phase des Hauses und "rechnet" diesen zusammen (saldieren).

Gleichzeitig erfasst er, was an überschüssigem Strom, ganz gleich ob über eine oder über 3 Phasen, an das Stromnetz abgegeben wird.

Beispiele:

1)

Verbrauch im Haus auf Phase I 500 Watt, auf Phase II 1000 Watt und auf Phase III 0 Watt = 1500Watt

Produktion PV-Anlage = 2000Watt

Messergebnis (am Stromzähler) = 500 Watt Überschusseinspeisung in das öffentliche Netz

2)

Verbrauch im Haus auf Phase I 1000 Watt, auf Phase II 1000 Watt und auf Phase III 500 Watt = 2500 Watt

Produktion PV-Anlage = 2000 Watt

Messergebnis (am Stromzähler) = 500 Watt Zukauf von Strom aus dem öffentlichen Netz

Was kostet mich die Kilo-Watt-Stunde (kWh) vom eigenen Dach?

Diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten und jeder kann dies für sich selbst nachprüfen und ausrechnen. Grundsätzlich hängt es davon ab, wieviel Euro ich investiere. Im Schnitt liegt man bei einer Anlage mit Speicher bei ca. 15 Cent je kWh und bei einer Anlage ohne Speicher bei rund 10 Cent je kWh.

Die Formel zur Berechnung ist folgende: Investition / Stromproduktion der Anlage über 20 Jahre.

Kostet also die Anlage 15.000€ und stellt 5000 kWh her (somit 100.000 kWh über 20 Jahre) ergibt sich folgendes:

15.000 : 100.000kWh = 0,15€ / kWh

Der Strom vom eignen Dach kostet demnach nur etwa die Hälfte vom Strom aus dem Netz. Nun ist es an jedem selbst, davon auch so viel wie möglich zu verbrauchen und so wenig wie möglich einzuspeisen (Einspeise-Vergütung nur noch ca. 8 Cent!!!).

Je höher der Eigenverbrauch desto rentabler ist die PV-Anlage! Denn es macht ja wenig Sinn, den Strom für 8Cent zu verkaufen, wenn man ihn für 10 bis 15 Cent hergestellt hat ;-)

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